Stadt hören: Klanglandschaften und ihre ästhetische Wirkung auf städtische Spaziergänge
Gewähltes Thema: Klanglandschaften und ihre ästhetische Wirkung auf städtische Spaziergänge. Lass uns Straßen neu entdecken, indem wir bewusst lauschen – vom milden Laubrauschen bis zu vibrierenden Straßenbahntönen, die unseren Schritt begleiten. Abonniere unseren Blog, teile Eindrücke und geh mit uns hörend durchs Viertel.
Wahrnehmungspsychologie deutet an, dass Körperrhythmus sich an Umweltmuster koppeln kann. Regelmäßige Zuggeräusche, Tramklicks oder Ampelpiepen verbinden sich mit der Trittfrequenz, wodurch Gehen flüssiger, beschwingter oder bedächtiger wird. Beobachte deinen Schritt und berichte uns von Veränderungen.
Wähle eine kurze Strecke mit unterschiedlichen Räumen: Platz, Gasse, Parkkante. Bestimme Start und Ende, laufe langsam, atme ruhig, schließe zwischendurch kurz die Augen. Notiere drei Klänge, die dich überraschen. Poste deine Route und Eindrücke, damit andere sie nachgehen können.
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Aufnahmetipps mit dem Smartphone
Aktiviere Flugmodus, nutze ein kleines Windschutzmikro, halte das Gerät ruhig vor dem Körper. Achte auf Pegel ohne Übersteuerung und nimm mehrere kurze Clips statt einer langen Datei auf. Teile deine Lieblingsaufnahme und markiere die Uhrzeit, um Tageszeit-Effekte nachvollziehbar zu machen.
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Notieren und Teilen deiner Eindrücke
Führe ein Hörjournal mit Datum, Wetter, Stimmung, Orten und drei Adjektiven pro Klang. Ergänze Skizzen oder kleine Karten. Lade Auszüge hoch, abonniere unseren Newsletter für monatliche Themenaufgaben und diskutiere mit anderen, wie sich eure Hörerfahrungen im Laufe der Zeit verändern.
Gestaltung guter Stadtklänge
Bäume, Sträucher und weiche Böden dämpfen Reflexionen, während Blätterrauschen maskierend wirkt. Schon ein schmaler Grünstreifen kann den Übergang zwischen lauter Straße und Gehweg mildern. Unterstütze lokale Begrünungsprojekte und berichte uns, welche Orte deine Schritte hörbar entspannen.
Marktrufe, Kirchenglocken, Straßenmusik, Stadionjubel: Solche Signaturen machen Stadtteile unverwechselbar. Sie erzählen Geschichten von Arbeit, Festen und Alltag. Welche Klänge stehen für dein Quartier? Teile Erinnerungen, Fotos und kurze O-Töne, damit wir gemeinsam ein hörbares Archiv aufbauen.